Posts Tagged ‘Erziehung’

Kinder brauchen Grenzen

Montag, April 4th, 2011

Die Zeiten, in denen bei der Kindererziehung Zucht und Ordnung herrschte und von den Zöglingen unbedingter Gehorsam erwartet wurde, sind – gottseidank – vorbei.

Trotzdem sind Grenzen nötig. Durch das Setzen von Grenzen erfahren die Kinder Halt und Sicherheit, lernen sie die Werte und die Regeln des Zusammenlebens kennen.

Niemand würde seinem Kleinkind erlauben, einfach auf die Straße zu laufen. „Du bleibst an meiner Hand“, ist die Grenze, die in diesem Fall dem Kind womöglich das Leben rettet. Aber auch weniger spektakuläre Grenzen sind für ein harmonisches Zusammenleben nötig

- Süßigkeiten gibt es nur, wenn die Zähne geputzt werden

- Vor der Mahlzeit gibt es keine Süßigkeiten

- Wenn du die Hausaufgaben nicht erledigst, kannst du dich nicht verabreden

- Wenn du dich nicht anziehst, gehst du im Schlafanzug in den Kindergarten

- Es wird erst das eine Spiel weggeräumt, bevor du das nächste auspackst

- Wenn du wütend wirst, wenn du verlierst, spiel ich nicht mehr mit dir

Wichtig ist, Klarheit in die Forderung zu bringen und somit zu einer Erziehung mit Grenzen überzugehen. Nicht zu nörgeln:“Räum endlich mal dein Zimmer auf.“ Sondern: „Ich möchte, dass du die schmutzige Wäsche in den Keller bringst und dein Spielzeug in die rote Kiste räumst.“

Lange Erklärungen und Schimpfen bringen selten das erwünschte Ergebnis. Besser ist, zu sehen, ob das Kind sich an die Forderung hält, und sie eventuell noch einmal mit ruhiger Stimme zu wiederholen.

Wenn Grenzen nicht eingehalten oder Forderungen nicht erfüllt werden, ist es wichtig, die logische Konsequenz auch folgen zu lassen. Wenn das Klind sich morgens trotz mehrmaliger Aufforderung nicht anzieht, packt man es eben im Schlafanzug ins Auto um es so in den Kindergarten zu bringen. (Am Besten packt man die Kleidung für den Tag trotzdem ein und nimmt sie mit.)

Mit hoher Wahrscheinlichkeit zieht es sich am nächsten Morgen unaufgefordert an.

Kuscheltiere für das Kind

Donnerstag, Oktober 28th, 2010

Kinder brauchen mehr Zuwendung als andere Menschen. Sie müssen gefüttert, versorgt, beraten, belehrt, motiviert und erzogen werden. Trotzdem ist man als Elternteil nicht jede Sekunde für sie da, da man auch selbst ein Leben führt und nebenbei arbeiten muss. Damit sich das Kind allerdings auch dann noch geborgen fühlt, ist es manchmal sehr von Vorteil, wenn es etwas oder jemanden hat, mit dem es Zeit verbringen kann, bzw. sich nicht so einsam fühlt. Da man auf einen Hund oder ein sonstiges Haustier aufpassen muss, und ein solcher in dieser Hinsicht nicht optimal ist, hat sich die Methode eines Kuscheltieres bewährt. Ein solches dient dem Kind als Freund, der an treue nicht zu überbieten ist. Zudem fühlt sich das Kind geborgen und in Gesellschaft.

Ein solches Spielzeug kann ein Kind sehr glücklich machen. In der Regel hat das Kuscheltier sogar einen Namen, dank dem die Beziehung noch persönlicher wird. Diese Beziehung zwischen Kind und Kuscheltier muss allerdings auch als solche geachtet werden. Für das Kind ist das Spielzeug nämlich weit mehr als das. Es ist eine Art Kuscheltuch, das dem Kind Geborgenheit vermittelt. Deshalb muss man als Elternteil ganz besonders darauf achten, dass man das besagte Kuscheltier auch gut behandelt. Sollte es verloren oder beschädigt werden, kann das einen psychologischen Knacks im Kind bedeuten.

Anhand des Kuscheltieres lernt das Kind, verantwortlich mit Dingen umzugehen, die es schätzt. So würde es dieses jederzeit beschützen und dafür sorgen. Auch hilft es dem Kind sich zu entfalten und Gedanken frei auszusprechen. Das Kuscheltier ist nämlich der beste Zuhörer. Insgesamt kann man ein Kuscheltier nur empfehlen, weil es dem Kind eine große Hilfe ist, sich zu entwickeln.